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Start Berichte und Ergebnisse Moritz Schaffner punktet kräftig in der Bayerischen Kriteriumsmeisterschaft

Moritz Schaffner punktet kräftig in der Bayerischen Kriteriumsmeisterschaft

14. Volksfestkriterium – Viechtach, 1. August 2010

Vier Läufe zählt die bayerische Kriteriumsmeisterschaft in den Nachwuchsklassen. Das erste Rennen fand Ende Juni in Ansbach statt. Mit dabei waren u. a. bei den Junioren (U19) Moritz Schaffner und Klaus Bialek, sowie in der Jugend (U17) Christoph Jacob. Diese drei wollten sich auch den zweiten Lauf nicht entgehen lassen und fuhren deshalb am Sonntag nach Viechtach, um sich der Konkurrenz zu stellen. Die Organisatoren vom RC Avanti Viechtach hatten einen rund einen Kilometer langen, flachen Rundkurs mit gut zu fahrenden Kurven ausgearbeitet, der zwei Mal über den Regen führte.

baychamp_mschaffnerIm Rennen der Junioren über 45 Runden hatte Moritz Schaffner sich vorgenommen, für seinen Vereinskameraden Klaus Bialek zu fahren. Doch letztendlich kam es eher umgekehrt. Zu Beginn hielt Moritz sich zwar eher im hinteren Teil des Feldes auf, während Klaus bei den ersten Wertungen um die Punkte mitsprintete. Doch dann zog Klaus einen Wertungssprint für Moritz an, den dieser prompt gewann. Zwei Fahrer zogen davon und schafften es, dem Feld eine Runde abzunehmen, weil dort recht gebummelt wurde. Auf den letzten 20 Runden kam dann wieder Bewegung in das Feld. Es wurden Attacken gefahren und ein paar Fahrer zogen davon. Moritz setzte nach und ging an die Spitze, während die Ausreißer sich vom Feld wieder einfangen ließen. Über rund zehn Runden machte der équipe-Fahrer allein im Wind Druck und sammelte ordentlich Punkte. Dann machte sich noch einmal eine Dreiergruppe aus dem Feld auf die Verfolgung, schaffte es, ihn einzuholen und versuchte, ihn im Schlusssprint abzuhängen. Doch Moritz erwies sich als zäher Gegner und überquerte die Ziellinie als Zweiter. In der Endabrechnung lagen damit nur die beiden Fahrer mit Rundengewinn vor ihm und er hatte mit den meisten Punkten den sensationellen 3. Rang erobert. In der Meisterschaftswertung hat er damit nach dem 9. Rang in Ansbach einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. In Zukunft muss er sicher damit rechnen, dass die Gegner ihn mehr im Auge behalten. Klaus verbesserte sich gegenüber dem Ansbacher Ergebnis um einen Rang auf Platz 10 und war damit angesichts der starken Konkurrenz ebenfalls nicht unzufrieden.

Christoph musste gegen den fast vollzählig am Start stehenden Bayernkader seiner Altersklasse noch ein wenig Lehrgeld zahlen. Er konnte das Tempo auf den Geraden zwar gut mitgehen, war seinen Gegnern aber vor allem in den Kurven technisch und taktisch noch unterlegen. So musste er viele Körner verschießen, um den Anschluss zu halten. Anfangs gelang ihm das gut, doch dann musste er abreißen lassen. Gemeinsam mit zwei Schicksalsgenossen versuchte er, wieder auf das Hauptfeld aufzuschließen. Aus dem hatte sich jedoch eine Spitzengruppe absetzen können und so blieb der Dreiergruppe die Überrundung nach rund zwei Drittel der Renndistanz von 30 Runden nicht erspart.